Frauenhilfe Olsberg

Die letzte Veranstaltung der Frauenhilfe im Jahr ist immer die Adventsfeier.
Auf dem Foto von 1995 waren wir noch der Abendkreis der Frauenhilfe. Damals gab es noch 2 Kreise, den Nachmittagskreis um 15.00 Uhr und wir jüngeren Frauen trafen uns abends um 20.00 Uhr.
Das hat sich im Laufe der Jahre geändert. Jetzt gibt es nur noch den Nachmittagskreis. Früher haben wir uns Päckchen zur Adventsfeier gepackt. Aber inzwischen haben wir festgestellt, dass wir alles haben was wir brauchen und keine zusätzlichen Vasen, Schalen usw. mehr benötigen. Wir haben beschlossen das Geld für einen guten Zweck zu spenden, um anderen eine Freude zu machen denen es nicht so gut geht wie uns.

50 Jahre Posaunenchor der Martin-Luther-Kirche

Der Posaunenchor der Martin-Luther-Kirche Olsberg wurde am 06.12.1967 von seinem Leiter, Horst Jerzembek, gegründet.
Neben dem Chorleiter gehört von Anfang an noch Helmut Wagner (Tuba) dem Chor an. Zur Chorgründung fanden sich junge Menschen im Alter von 10-24 Jahren zusammen, die allesamt kein Blasinstrument spielen konnten. Das war aber nicht die einzige Schwierigkeit. Woher sollten Instrumente kommen und wie sollten sie finanziert werden? Nach der Vorführung der „glänzenden“ Instrumente durch einen Instrumentenbauer war auch im Presbyterium die Begeisterung geweckt und anschließend wurde die Bezahlung als „irgendwie möglich“ angesehen. Der „junge Posaunenchor“ führte eine Gemeindesammlung im Auftrag der „Evangelischen Kirchengemeinde Olsberg“ durch. Das eingesammelte Geld reichte aber zur Finanzierung der Instrumente nicht, so dass möglichst schnell im Gottesdienst geblasen werden musste, um der Gemeinde die erfolgreiche Arbeit vorzustellen und über ein „Klangerlebnis“ die Spendenbereitschaft der Gemeinde zu erhöhen.In absoluter Rekordzeit von 3 Monaten Übungszeit, schaffte es der Chor, zwei Choräle einzustudieren und diese, ohne jegliche Vorkenntnisse auf einem Blasinstrument, am Himmelfahrtstag 1968 im Gottesdienst „erklingen“ zu lassen.
Lesen Sie den gesamten Bericht

Das erste evangelische Gotteshaus in Olsberg. Das Gemeindeleben begann in einer Kapelle (1897 – 1961)

Durch das industrielle Angebot in Olsberg waren immer mehr Evangelische in Olsberg ansässig geworden. Pfr. Brünninghaus beantragte 1897, einen monatlichen Gottesdienst im Schöffensaal des Amtsgerichtes abhalten zu dürfen.
Der Oberlandesgerichtspräsident gab die Einwilligung sofort und gern, aber das Gebäude gehörte der Gemeinde in Bigge.
Und diese lehnte glatt ab. In der Not stellte eine evangelische Familie, Stationsassistent Brune, ihre Wohnung für den Gottesdienst zur Verfügung. Die Gottesdienste begannen.
Der Privatraum erwies sich aber gleich anfangs als zu klein und für die Dauer ungeeignet. In einem „Brief aus der Diaspora“, geschrieben von einem „Adolf“ an einen „Gustav“, veröffentlicht am 05.12.1897 in dem „westfälischen Sonntagsblatt für evangelische Chirsten – Der Tag des Herrn“, heißt es weiter, dass von befreundeter Seite auf die Olsberger Grundschule aufmerksam gemacht wurde, wo ein Schulraum leer stand. Der Gemeinderat bewilligte das Gesuch des Presbyteriums, diesen Raum nutzen zu dürfen sofort.
„Aber die hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht, und der war in diesem Falle der Dechant von Bigge, der Präses des Schulvorstandes internis, d.h. in inneren Angelegenheiten“. Der Dechant, Pastor Trippe, drohte dem Gemeinderat, diesen wegen Häresie (Irrlehre) zu exkommunizieren, sollte er die Genehmigung zur Nutzung des Schulraumes erteilen. Das Gesuch wurde abgelehnt. Angesichts dieser neuen Not wandte das Presbyterium sich an die Königliche Eisenbahndirektion in Kassel mit dem Gesuch „um widerrufliche Überlassung des Wartesaals I. und II. Klasse auf Bahnhof Olsberg“ für den Gottesdienst. Zur großen Freude erhielt die Gemeinde eine Zusage, „allerdings in Erwartung, dass der in unserm Gesuche erwähnte, aus der Not geborene Plan der Erbauung eines Beetsaales in Olsberg baldigst zur Ausführung gelange“. Noch im Jahre 1898 bildete sich in Olsberg ein Privatkomitee, das es fertigbrachte, schon im selben Jahre an der Bahnhofstraße eine evangelische Kapelle mit Küsterwohnung und Unterrichtsraum, der bei Bedarf zum Kirchenraum hin geöffnet werden konnte und dann noch 80 Plätze bot, zu errichten. Besonders verdient gemacht hat sich um den Bau der Direktor der Olsberger Hütte, Herr Schumann.
Am 29.11.1898 wurde die Kapelle eingeweiht. Im Jahre 1959 wurde der Grundstein des neuen Gotteshauses gelegt. Die neue Kirche wurde direkt auf dem Grundstück hinter der Kapelle errichtet. Letztere wurde abgerissen. Heute befinden sich auf dem Grundstück der Kapelle die Parkplätze der Martin-Luther-Kirche. 
Text und Bild, gefunden von Petra Lück aus dem Archiv der Kirchengemeinde

Jugendarbeit im Jahr 1988 in Bestwig

Das Bild zeigt die Jugendgruppe Bestwig aus dem Jahr 1988 unter der Leitung von Helmut Bolz (2 von links). Wir waren Viele. Getroffen haben wir uns jeden Freitag im Von Bodelschwingh-Haus in Bestwig. Meist wurde zuerst Tischtennis gespielt. Bei einem guten Ostfriesentee ging es dann zum Thema des Abends über. Als Jugendreferent war Gottfried Kahl für uns zuständig. Er betreute auch viele andere Jugendgruppen im Kirchenkreis. Wir hatten einen regen Austausch mit den verschiedensten Gemeinden. Auch nach Jahren begegne ich immer noch Menschen aus dieser Zeit. Auch einige, die auf dem Bild sind, sind heute noch aktiv in den verschiedensten Kirchengemeinden im Einsatz. Es war eine schöne Zeit, die mich geprägt hat. Auch ich bin meiner Kirchengemeinde treu geblieben und seit Jahren hier im Gemeindebüro tätig.
Wenn sich jemand auf dem Bild wiedererkennt, würde ich mich über eine E-Mail an unser Gemeindebüro freuen. Grüße Petra Lück


 

Ein netter Brief

Wir, die Konfirmandengruppe 1955 / 1956 aus Siedlinghausen hatten uns vorgenommen, Kindern eine Freude zu bereiten. Auch unser damaliger Pastor Alfred Hanschmann, fand die Idee gut. Wir strickten einige Trachtenhöschen, legten Süßigkeiten hinein, packten alles nett ein und schickten das Paket an das Missionshaus Kaiserswerth  Düsseldorf. In Gedanken malten wir uns aus, wie die Kleinen die Päckchen aufmachten, die Süßigkeiten naschten und die Höschen anprobierten. Dann im August 1955 erhielten wir den abgebildeten Brief, der bis zum heutigen Tage einen festen Platz in meinem Bücherregal hat.
Für die, die den Brief nicht lesen können, hier die Übersetzung.  
 

 

 
 
 
 

Konfirmation Olsberg 1956

Dieses Foto fand ich im Gemeindearchiv in einem Briefumschlag „Konfirmation Olsberg 1956“.

Was mich daran beeindruckt ist die andere Welt, die hier aufscheint. 11 Jahre war der 2. Weltkrieg erst vorbei, die Bevölkerung hatte eine Phase tiefgreifender Veränderungen hinter sich. Durch die vielen Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten war die evangelische Kirchengemeinde rasant gewachsen.

Innmitten all dieser Umwälzungen dieser "Haltepunkt des Lebens“ - Konfirmation. Ausnahmslos alle gut gekleidet - zum Teil  wahrscheinlich nur für diesen einen Tag. Die allermeisten Gesichter schauen ernst. Sind es die Erlebnisse der Kriegstage, die noch nachgehen - oder doch nur die Feierlichkeit dieses Tages?

Wer kann die Gesichter mit Namen in Verbindung bringen?

Lieben Gruß Burkhard Krieger
 

Pfarrer Lehmann, in der Mitte des Bildes, trat seinen Dienst in Olsberg 1955 an, damals bis 1957 noch zur Kirchengemeinde Brilon gehörend.

Auf dem Bild sind mir bei erster Betrachtung folgende Konfirmanden bekannt: Gisela Grollmann, Heiner Grollmann, Erwin Jordan, Horst Jordan, Jürgen Müller, Wolfgang Lindner. Schauen Sie selbst
Gruß Horst Jerzembek
 
 

Das "Kombigebäude" in Bestwig, Kirche, Schule und Dienstwohnung

Das Bild entstand wohl zu Anfang des 20. Jahrhunderts und zeigt meine Großeltern, mit Ihren Töchtern.
Mein Großvater starb 1916 und war bis dahin Lehrer Sonnabend in Bestwig und "Mann der Kirche".
Er liegt auf dem Evangelischen Friedhof beerdigt. Die Großmutter starb 1923. Der Name Sonnabend war um die Jahrhundertwende in Bestwig ein Begriff. Im überwiegend katholischen Sauerland stellte dieses Gebäude sicherlich ein wichtiges Gemeindezentrum dar.
Für uns erinnerte sich Herr Mannfred Spiekermann aus Wickede- Ruhr.
 
Das "Kombigebäude" wurde am 19.07.1889 von der evangelischen Gemeinde in Betrieb genommen.
Es stand an der selben Stelle wie die heutige Kreuzkirche in Bestwig. 
Am 05.03.1945 wurde das Gebäude bei einem Luftangriff komplett zerstört. Bei diesem Angriff kam die Frau und die Schwiegermutter von Pfarrer Hamer ums Leben.
 

Haben Sie auch ein Bild, welches Sie mit unserer Kirchengemeinde verbinden.
Melden Sie sich bei mir (
uwe.lueck@dqs.de). 
Danke

 

 
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Gemeindebüro und Friedhofsamt

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