Berichte und News 2025

Telefonischer Adventskalender 2025

Vom 1. Dezember bis Heiligabend gibt es täglich Adventsimpulse am Telefon. Mitarbeitende aus den evangelischen Kirchengemeinden Brilon, Marsberg und Olsberg-Bestwig, sowie aus dem Dekanat Hochsauerland-Ost öffnen täglich ein Türchen zum Hören.

Es soll Sie zum Lächeln, zum Schmunzeln, zum Fragen und zum Nachdenken bringen. Wählen Sie die Telefonnummer 02991- 962387 und lassen Sie sich jeden Tag im Advent begleiten.

Nachhören können sie die täglichen Impulse auf https://region-8.ekvw.de.

Pressemitteilung

Die evangelischen Kirchengemeinden Brilon, Olsberg-Bestwig und Marsberg schließen sich zusammen und bilden künftig eine große, gemeinsame Kirchengemeinde. Drei Gemeinden, ein Glaube und bald auch ein gemeinsamer Name, der unsere Verbundenheit ausdrückt.

Und genau dafür brauchen wir Sie!
Wir suchen einen neuen Namen, der zeigt, wo wir zu Hause sind und der zugleich deutlich macht, was uns verbindet.

Mitmachen ist ganz einfach, schicken Sie uns Ihren Vorschlag!
Der Name muss eine geografische Bezeichnung (z.B. Hochsauerland) und „Evangelische Kirchengemeinde“ als Begriffe enthalten und trotzdem nicht zu lang sein – also gut merkbar, freundlich und mit einer positiven Bedeutung.
Jede Idee ist willkommen!

Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der drei Gemeinden wählt anschließend die schönsten Vorschläge aus. Der Gewinnername wird im Rahmen eines Festgottesdienstes bekannt gegeben und natürlich wird auch der oder die Ideengeber und Ideengeberinnen besonders geehrt.

Einsendeschluss: 01.02.2026

Ihre Vorschläge an: Kathrin.koppe-baeumer@evkirche-so-ar.de

Postadresse:
Ev. Kirchengemeinde Brilon, Kreuziger Mauer 2, 59929 Brilon

Ev. Auferstehungskirchengemeinde Olsberg-Bestwig, Gartenstraße 2, 59939 Olsberg

Ev. Kirchengemeinde Marsberg, Jittenberg 5, 34431 Marsberg

 

Machen Sie mit, werden Sie Teil dieses besonderen Neuanfangs und machen Sie die neue Gemeinde zu Ihrer!

09.11.2025, 10.00 Uhr

Auf dem Weg zur Vereinigung von drei Kirchengemeinden

 

Die drei evangelischen Kirchengemeinden  Marsberg, Olsberg-Bestwig und Brilon feiern zusammen Gottesdienst.
Er beginnt um 10.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Olsberg.  Geleitet wird er von der Regionalpfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer.
Wir kommen zusammen unter dem Thema: gemeinsam Gottesdienst feiern. Das „Concertino Oktett“ der Musikschule Dortmund ist mit von der Partie und gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit.

Der Gottesdienst ist eine weitere Station auf dem Weg der Vereinigung der drei Kirchengemeinden. Beim anschließenden Kirchcafé besteht die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen. 

 

Zu dem gemeinsamen Gottesdienst am 9.11. sind Menschen aus der ganzen Region eingeladen. In Marsberg und Brilon finden an diesem Sonntag keine weiteren Gottesdienste statt.

 

Danach kommen die drei Presbyterien zu einer gemeinsamen Beratung zusammen.

Kinderbibeltage vom 16.10. - 19.10.2025

05.10.2025

Bläsergottesdienst zum Erntedankfest in der Martin-Luther-Kirche Olsberg

Der Posaunenchor der Martin-Luther-Kirche Olsberg und die Evangelische Auferstehungskirchengemeinde Olsberg-Bestwig laden herzlich zu einem festlichen Bläsergottesdienst anlässlich des Erntedankfestes am Sonntag, den 05.10.2025, um 10.00 Uhr in die Martin-Luther-Kirche Olsberg ein.

Der Gottesdienst steht unter dem Thema „Danke“ und wird vom Posaunenchor, unter der Leitung von Horst Jerzembek, gestaltet.

In diesem besonderen Gottesdienst werden die Klänge des Posaunenchores für eine festliche Atmosphäre sorgen. Unterstützt werden die Bläser dabei an der Orgel durch Annegret von Collande, Kirchenmusikerin aus Hannover. Diese Mischung soll für ein unvergessliches Klangerlebnis sorgen.

Die Liedauswahl spannt einen Bogen über die Schöpfung Gottes, den Reichtum, der uns dadurch beschert ist, bis hin zur Freude und Dankbarkeit darüber.
Neben einem gemeinsamen Agapemahl wird auch in diesem Jahr wieder zum Ende des Gottesdienstes eine Versteigerung gespendeter Lebensmittel stattfinden. Die Erlöse gehen an die Partnergemeinde in Ihembe, Tansania.

Wir laden alle herzlich ein, gemeinsam zu singen, zu beten und sich an der Vielfalt der Ernte zu erfreuen.

Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns dieses besondere Fest der Dankbarkeit!

Entdeckungstouren durch das Sauerland

 

Die diesjährige spirituelle, klimafreundliche Wanderwoche der Region 8 hat wieder viele versteckte Orte und unbekannte Wege erkundet. Bei herrlichem Wanderwetter haben 25 Wanderlustige an fünf Tagen stärkende Gemeinschaft erleben, sich in Achtsamkeit geübt und viele örtliche Initiativen entdeckt, die das Leben schöner machen.

So wurden Friedensorte (Kirche in Gudenhagen und der Borberg) erwandert, Vereine und Dorfinitiativen besucht (Oldtimer Museum Westheim und Kulturscheune Fürstenberg). Der Seniorenwohnhof in Radlinghausen zeigte Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Lebens im Alter. Der Offene Cafe-Garten in Nehden, der als Stern-Stunden-Café sich für Kinder einsetzt, konnte genossen werden.

Die Gruppe erfuhr nicht nur, wie im 17. Jahrhundert Wasser durch zwei Täler in ein Bergdorf geleitet wurde, sondern auch manch andere historische Begebenheit ließ staunen. Anerkennung findet immer wieder, wie persönliches Engagement für das eigene Dorf zu einer deutlichen Verbesserung für alle wird.

Begleitet wurden die Wandertage von thematischen, Impulsen, die mal körperlich, mal kreativ von Kathrin Koppe-Bäumer (Regionalpfarrerin) und Simone Pfitzner (Referentin für Seelsorge im Alter) gestaltet waren.

Die seit 2020 bestehende Wanderwoche hat in diesem Jahr eine Weiterentwicklung erfahren. Denn erstmalig sind alle Wanderungen von Teilnehmenden der letzten Jahre erarbeitet worden. Dies ist ein entscheidender Schritt zu Weiterführung in 2026, denn durch den Eintritt in den Ruhestand von Kathrin Koppe-Bäumer wäre das wohl sonst nicht mehr in der bisherigen Form leistbar gewesen. Aber hier zeigt sich, dass die Wanderwoche nicht nur eine achtsame Gemeinschaft auf Zeit ist, sondern die Teilnehmenden sich auch für den Erhalt dieses Formats engagieren.

Und so ist es immer wieder schön zu erleben, wie schnell aus vertrauten und neuen Wanderlustigen eine tragende Gemeinschaft wird, die sich gegenseitig stützt und Impulse gibt.

Der häufigste Satz lautete deshalb auch immer wieder: „Ich wohne hier ganz in der Nähe, aber hier war ich noch nie und dass es hier sowas gibt, das habe ich gar nicht gewusst.“

 

Liebe Grüße von Kathrin

Bild KKB: Ein Baum für jede und jeden im Kurpark Bad Wünnenberg

Region sieht sich auf einem guten Weg
Zusammenschluss von Olsberg-Bestwig, Marsberg und Brilon tritt in entscheidende Phase ein

Dass die „heiße Phase des Fusionsprozesses“ (Pfarrer Markus Pape) ausgerechnet am bisher heißesten Tag des Jahres begann, war natürlich purer Zufall. Ohnehin war das Gemeindehaus an der Kreuziger Mauer bestens temperiert; die Sauna-Temperaturen blieben draußen und die Köpfe wollte sich auch niemand heißreden. Zu alternativlos scheint der Weg der drei Kirchengemeinden im Osten des Hochsauerlandkreises zu sein.

Läuft alles nach Plan, wird aus dem Konstrukt, das aktuell noch unter dem Begriff Region 8 firmiert, eine neue; eine gemeinsame Kirchengemeinde. „Aus drei wird eine“ lautet denn auch das ebenso treffende wie kompakte Motto des Zusammenschlusses. Bereits seit 2014 wurden mit den Wander-Gottesdiensten buchstäblich erste Schritte getan. Dass daraus einmal ein gemeinsames großes Ganzes werden würde, haben zum damaligen Zeitpunkt wohl nur die wenigsten geahnt.

Inzwischen jedoch laufen die Vorbereitungen für den Zusammenschluss längst auf Hochtouren, haben viele gemeinsame Sitzungen stattgefunden, in denen ausgelotet wurde, wie man zueinander finden kann, ohne auf Liebgewonnenes und Bewährtes der jeweiligen Kirchengemeinden komplett verzichten zu müssen. Weitere Sitzungen werden folgen.

Acht Arbeitskreise wurde dazu gebildet, haben in unterschiedlicher Frequenz getagt und sich mit Leitfragen beschäftigt. Zum Beispiel wurde gefragt: Wie kommen wir zu einem neuen Profil für die Gemeinde und wie kann dieses aussehen? Wie wird es in Zukunft um die gemeinsamen Finanzen bestellt sein? Wie kann die Kirchenmusik das künftige Gemeindeleben bereichern?
Mit diesen und noch viel mehr Fragen beschäftigen sich Ehrenamtliche sowie Pfarrerinnen und Pfarrer aus allen drei Gemeinden.

Moderiert wird der Prozess, der eine hohe Sensibilität verlangt, von Martina Espelöer, der früheren Superintendentin des Kirchenkreises Iserlohn. Die betonte in der Runde im Briloner Gemeindehaus, dass die bisherigen Überlegungen und Gedanken der Arbeitskreise nicht in Stein gemeißelt seien, sondern dass man sich in einem laufenden Prozess befinde, der auch immer wieder Veränderungen und neue Ideen erlaube.

Erstmals nahm auch der Superintendent des Kirchenkreises Soest-Arnsberg, Dr. Manuel Schilling, an der Zusammenkunft teil. Er zeigte sich positiv überrascht, wie stringent und zielorientiert man das Verfahren bisher angeht; das sei durchaus beispielhaft für andere Regionen, denen dieser Prozess ebenfalls noch bevorsteht: „Ich bin zuversichtlich, dass ich hier heute viel Gutes hören werde“, begrüßte er die Teilnehmer. Beratend zur Seite – besonders beim Thema Finanzen und Gemeindebüro der Zukunft – stehen vom Kreiskirchenamt Sauerland-Hellweg Silke Japes und Ivonne Lorenz.

Noch etwas mehr als zwei Jahre wird der Prozess dauern, denn Ziel ist es, den Zusammenschluss zum 01.01. 2028 zu vollenden. Wie sehr sich die Evangelische Landschaft in der Region 8 in den kommenden Jahren gerade auch personell verändern wird, verdeutlichte Markus Pape mit Blick auf das zeitliche Tableau: Bereits im kommenden Jahr wird Regionalpfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer in den Ruhestand wechseln. In den folgenden Jahren folgen dann Burkhard Krieger, Markus Pape und Antje Hirland , sodass ab 2034 nur Pfarrerin Antje Jäkel vom aktuellen Team übrig ist. Die Planung sieht bisher vor, dass dann eine zweite Pfarrstelle besetzt wird und es eine Stelle mit einer anderen Profession (zum Beispiel Diakon oder Diakonin, Gemeindereferentin/Gemeindereferent) gibt. Zu dritt soll dann ein interprofessionelles Team mit dem Presbyterium die Gemeinde leiten.

Natürlich wird die neue Kirchengemeinde auch einen neuen Namen bekommen. Die Teilnehmenden aus den Arbeitskreisen konnten erste Ideen dazu notieren. Ob es dann einer der sechs dort gemachten Vorschläge sein wird, wird sich noch zeigen.

Bericht von Hans-Albert Limbrock

So. 06.07.2025, 17.00 Uhr

Hymnus auf die Schöpfung

 

Der Posaunenchor lädt zu einer Abendmusik in die Martin-Luther-Kirche Olsberg ein.

Die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores, unter Leitung von Horst Jerzembek, und  Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar an der Orgel, gestalten mit Pfr. Krieger und Lektoren der Gemeinde diese Abendmusik unter dem Thema: „Hymnus auf die Schöpfung“ vornehmlich aus dem riesigen Schatz bekannter Lieder der Schöpfung und freien Musikstücken, wie das Largo aus der 9. Sinfonie von A. Dvorak, dem gewaltigen 10- stimmigen Chor mit Soli aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn und einem Praeludium und Fuge G-Dur für Orgel von Felix Mendelssohn - Bartholdy.  
Die Zuhörer sind zum Mitsingen bei vielen bekannten Liedern und Stücken eingeladen. Das Thema „Schöpfung“ wird aufgegriffen durch Texte, vorgelesen von Pfr. B.Krieger und den Lektoren der Gemeinde. Durch die Texte der Lieder und eingeschobenen Versen aus der Schöpfungsgeschichte, sowie zum Thema passende deutschsprachige Dichtkunst und natürlich theologische und wissenschaftliche Abhandlungen zur Schöpfung, erleben die Zuhörer die Tage der Schöpfung mit.

Spüren Sie bei dem besinnlichen, ruhigen und melodischem Bläser- und Orgelklang die Themen über die Naturereignisse wie Tag und  Nacht, Sterne, und Reflexionen über das Schöpfungsthema.  Anspruchsvolle, facettenreiche Vorspiele und meditative Zwischenspiele runden das Programm ab.

Nach dieser Abendmusik wird zu einem kleinen Umtrunk und Würstchen vom Grill auf dem Gelände „Rund um die Martin-Luther-Kirche“ eingeladen!
Der Posaunenchor der Martin-Luther-Kirche Olsberg und alle Mitwirkenden freuen sich auf Ihren Besuch!

Tauffest am Sonntag, den 22.06.2025

 

Die Evangelische Auferstehungskirchengemeinde Olsberg-Bestwig feiert bei strahlenden Sonnenschein ein Tauffest an der Auferstehungskirche in Siedlinghausen.

Insgesamt 6 Familien mit Ihren Täuflinge haben sich zu dem Freiluftgottesdienst angemeldet. Das Wasser für die Taufe wurde von den Familien selbst aus dem „namenlosen Bach“ geschöpft und in die Taufschale umgefüllt. Pfarrer Krieger taufte dann die Kinder.
Dank eines großen Baumes konnten die Besucher im Schatten sitzen und den Taufen beiwohnen.
Im Anschluss blieben noch einige Besucher bei kalten Getränken, Kaffee und Tee.
Allen Helfern spricht die Kirchengemeinde ein herzliches Dankeschön aus für die gelungene Durchführung.

So. 22.06.2025, 10.00 Uhr

Tauffest und Tauferinnerung an der Auferstehungskirche in Siedlinghausen

 

Wollen Sie Ihr Kind vielleicht an einem besonderen Ort taufen lassen?

Dann laden wir Sie herzlich zum Tauffest nach Siedlinghausen ein.
Bei gutem Wetter findet der Familiengottesdienst auf dem Außengelände statt. Gemeinsam holen wir das Wasser für die Taufe aus dem „namenlosen“ Bach. 
Für all diejenigen die schon getauft sind bieten wir eine Tauferinnerung an.

Nach dem Familiengottesdienst besteht die Möglichkeit, noch ein bisschen Zeit gemeinsam zu verbringen bei Kaffee, Spiel und Spaß.

Familie, Paten, Freunde und alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem besonderen Familiengottesdienst teilzunehmen.

  
Zur besseren Planung melden Sie sich bitte im Gemeindebüro telefonisch pder über E-Mail an. 

So. 15.06.2025, 19.00 Uhr

Band JAU feiert 30jähriges Bestehen

 

Die Band JAU, bestehend aus Annette Haumer aus Soest und Sven Borgmann und Dieter Hengsbach aus dem Sauerland, ist nun schon seit 30 Jahren in den Kirchen im Raum Soest und rund um Meschede-Olsberg unterwegs.
In den selbstverfassten Texten mit christlichem Hintergrund erzählen sie von allem, was das Leben so mit sich bringt, von Liebe und Freude bis zu Sorgenthemen und zum Tod. Und auch Glaubenssituationen, wie sie die 3 MusikerInnen erleben, finden ihren Platz. Getragen werden diese Texte von den stimmigen Melodien, auch hier in der ganzen Bandbreite von Melancholie bis Fröhlichkeit.
Da die Instrumente Keyboards, Gitarren, Blockflöten, Cajon, Conga und Percussions der Stimmung der Songs entsprechend eingesetzt werden und stetig wechseln, kommt auch hier keine Langeweile auf! Dazu gibt es viel mehrstimmigen Gesang!

Beim Konzert am Sonntag, den 15.06.2025 um 19.00 Uhr in der
Martin-Luther-Kirche, Bahnhofstraße 48, 59939 Olsberg wird kein Eintritt erhoben, doch gerne Spenden gesammelt!

 

Die Gruppe spielt ihr Programm nochmals am 13.09.2025 in der Alten Synagoge in Meschede.

Lesen sie erste Rückmeldungen von unsserer Aktion "Einfach heiraten"

 

Sauerlandkurier / Hochsauerlandkreis

WDR Lokalzeit 16.05.2025 (dritter Beitrag)

 

Jahresbrief unseres Patenkindes vom 16.04.2025

Liebe Patin, guten Morgen!

Ich bin Padma Muduli und begrüße Sie im Namen unseres Dorfes. Ich besuche die 7. Klasse. Ich hoffe, Ihnen und Ihrer Familie geht es gut im Winter. Auch ich verbringe einen schönen Winter mit meiner Familie.

Ich freue mich sehr, den diesjährigen Jahresbrief zu schreiben, denn in diesem Brief erzähle ich Ihnen von einem Brauch namens "Chercherani", der während unseres Poush-Festivals gefeiert wird. Das Poush-Festival ist eines der wichtigsten Feste, das einmal im Jahr im Monat Poush gefeiert wird. Am Tag nach dem Poush-Festival sitzen wir zusammen und feiern diesen Brauch "Chercherani". An diesem Tag bitten alle – Kinder und Erwachsene – fröhlich um Reis, Geld usw. Während des Festes haben wir viel Spaß, tanzen und singen ein besonderes Lied.

Das Lied lautet: "Chere Cher Cher Cher Cherani Diata, Kuta Ghor Ruatta, Bangati Nagura Barkoli Chhani Topal Kumunda Tar Maiji Dumunda."

Während wir dies singen, bitten wir um eine Gabe. Dies ist unser einzigartiger Brauch. Leider beginnt dieser Brauch langsam zu verschwinden. Mit dem Rückgang dieser Tradition hat auch die Zuneigung, Brüderlichkeit und Verbundenheit in unseren Herzen etwas abgenommen. Um dieses System am Leben zu erhalten, ermutigt uns das Ekta-Institut, "Offene Bildungszentren" in unseren Dörfern einzurichten. Dort lernen wir verschiedene Dinge. Dafür bin ich dem Institut sehr dankbar. Ebenso danke ich Ihnen von Herzen, dass Sie immer mit mir verbunden sind und mir helfen.

Mit Dankbarkeit schließe ich den diesjährigen Brief.

Ihr Patenkind Padma Muduli

Müssen Christen Spenden?

Klingt das verdächtig oder verlockend? „Spende Geld, Gott wird es dir hundertfach zurückzahlen.“ Fernsehprediger zum Beispiel versprechen genau das. Besonders in den USA gibt es viele von ihnen. Televangelists predigen, dass ihr Reichtum ein Zeichen ihres Glaubens ist.
Zeichen dafür, dass Gott auf ihrer Seite steht.
Ihre Botschaft: Die Zuschauer müssten nur selbst fest glauben, um reich zu werden. Aber das ist ein Trick: Die Zuschauer sollen ihren Glauben beweisen, indem sie an die Kirche des Predigers spenden.
Die Masche ist nicht neu, aber breitet sich weltweit immer weiter aus. Vor allem ärmere Menschen hören darin die Möglichkeit, ihrer Armut zu entfliehen.

Ist Spenden also in jedem Fall gut? Nein, wie man an vielen Beispielen sieht. Vorsicht ist geboten, wenn der Aufruf zu spenden mit Druck und Versprechungen für das Heil des Spenders oder der Spenderin verbunden ist. Damit reihen sich die „Wohlstandsprediger“ übrigens problemlos in die Geschichte ein. Christen wurden verpflichtet, „Gute Werke“ zu tun. Wer das nicht schaffte, dem drohte die Kirche im Mittelalter mit der Hölle, es sei denn, es wurde gezahlt.
Martin Luther litt unter dieser päpstlichen Drohung. Luther, der sich quält und verzweifelt, weil er es nicht schafft, ein ganz und gar guter Mensch zu sein, alle notwendigen „Guten Werke“ zu tun. Mit diesem Versprechen der mittel­alterlichen Kirche konnte Luther sich nicht anfreunden. Ist Gott wirklich so ein unbarmherziger Richter, fragte er sich. Muss ich in die Hölle, weil ich die geforderten Werke nicht erfüllen kann?
Nein. Gott ist vielmehr liebender Vater. Das muss ich glauben, es ist das einzige „Werk“, das Gott fordert. Nicht durch Taten und nicht durch Spenden kann sich der Mensch Gottes ­Ansehen verdienen, es zählt nur der Glaube, das wurde zum Grundgedanken des Protestantismus. Natürlich hat man Luther vorgeworfen, er würde die Menschen von der Verantwortung lossprechen, diese Welt besser zu machen. So wollte er nicht verstanden werden: „Gute Werke“ tun ist für einen Gläubigen selbstverständlich. Wer allerdings die „Guten Werke“ für sich selbst, für sein „Seelenheil“, tut, der geht fehl.

Kein Christ muss spenden, schon gar nicht an eine Organisation, die im Gegenzug das irdische oder jenseitige Heil für den Spender oder die Spenderin verspricht. Es gilt aber auch: Wenn der eigene Glauben nicht dazu führt, „Gute Werke“ zu tun, Menschen in Not auch finanziell beizustehen, dann sollte man sich fragen, woran das liegt, und vielleicht noch einmal bei Luther nachlesen.

Konstantin Sacher

Trauerbegleitung

Jeder Mensch ist wertvoll, weil Gott ihn schuf...

Es gibt Zeiten, in denen der Mensch unfähig ist, den eigenen Wert zu erkennen.

In der Bergpredigt fordert Jesus uns auf, Gutes zu tun, uns gegenseitig zu helfen, vor allem Benachteiligten und Schwachen.

In diesem Kontext sind neben z. B. (Notfall-) Seelsorgern, Kriseninterventionsteams, Psychosozialen Unterstützungsteams, Palliativbegleitern usw. auch Trauerbegleiter tätig.

Menschen geraten in Not, z. B. durch Krankheiten, durch Verluste, Todesfälle, persönliche Krisensituationen. Nicht-wahrhaben-wollen, Wut, Depressionen, Selbstzweifel, sogar Verzweiflung können die Folge dieser Erfahrungen sein.

Die Trauerbegleitung unterstützt Menschen bei der Bewältigung erlittener oder zu erwartender Verlusterfahrungen. Trauerbegleitung unterstützt Menschen in ihrem Prozess der Trauer durch Dasein, Mitschweigen, durch Zuhören, konfrontierende Gespräche, sowie unterschiedliche Hilfsangebote und Methoden. Trauerbegleiter helfen dem Verlust und den Gefühlen Raum zu geben. Sie unterstützen dabei, Trauer oder schwierige Situationen zu verstehen und zu verarbeiten.

Selbstverantwortlicher Umgang mit dem Verlust wird durch die Trauerbegleitung gestärkt.

Trauerbegleiter helfen eine Anpassung an neue Lebenssituationen zu erreichen. Trauerbegleiter stehen Kranken in ihren letzten Stunden bei und sind für deren Angehörige einfühlsame Nächste. Die Tätigkeit als Trauerbegleiter ist kein einfacher Job, sondern eine wirklich erfüllende Tätigkeit am Mitmenschen.

Diese erfolgt in Einzelgesprächen oder Trauergruppen, je nach Wunsch der Klienten.

 

Sie fühlen sich angesprochen?

Sie möchten sich einbringen in unser kleines, aber engagiertes Team, bisher bestehend aus zwei zertifizierten Trauerbegleiterinnen und einer Agus e.V.

(Angehörige um Suizid) Gruppenleiterin?

Sie finden es interessant, in einer überregional vernetzten Gruppe Erfahrungen zu sammeln?

Dann sind Sie herzlich willkommen, auch ohne bisherige Qualifikation.

 

Ihre Ansprechpartnerin ist

Helga Kleemann

Emmetstraße 30, 59939 Olsberg

0171 / 5414933

helklee@t-online.de