06.11.2025

TelefonSeelsorge HSK bietet jetzt auch Mailseelsorge an

Noch breiteres Angebot zum Start der dunklen Jahreszeit

 

„Wir sind stolz, dass wir ab sofort nicht nur telefonisch rund um die Uhr für Menschen in Not erreichbar sind, sondern nun auch Mailseelsorge anbieten können. Bisher wird es gut angenommen, ich hatte unter anderem schon Mailkontakt mit einem 14-jährigen Jungen mit Liebeskummer und mit einer Frau, die unter starken Ängsten leidet. Es ist ein Angebot für alle, die vielleicht nicht so gerne zum Hörer greifen, sich aber ihre Sorgen von der Seele schreiben möchten.“ Tina Schwefer, Leiterin der TelefonSeelsorge Hochsauerland der Diakonie Ruhr-Hellweg, freut sich über das neue Angebot für die Region.

Elf Ehrenamtliche der TelefonSeelsorge mit Sitz in Meschede haben sich intensiv in mehreren Modulen für die Mailseelsorge ausbilden lassen. Schließlich ist es ein Ehrenamt mit sehr viel Verantwortung. „Es sind oft schwierige Probleme und Sorgen, die die Menschen sehr belasten“, so Schwefer weiter. Die Ehrenamtlichen der TelefonSeelsorge bringen Wertschätzung, Empathie und Verständnis mit, sie haben stets ein offenes Ohr, getreu dem Motto ´Mit dem Herzen hören´. „Die Menschen, die uns über die 0800 -111 0 111 anrufen oder uns mailen, sind in einem Ausnahmezustand. Sie sind einsam, verängstigt, wissen nicht mehr weiter. Wir unterstützen in dieser Situation und sind ein erster Anker für die Menschen.“

Wer das neue Mailingangebot der TelefonSeelsorge nutzen möchte, muss sich lediglich auf der Seite der TelefonSeelsorge www.telefonseelsorge.de registrieren und anmelden. Die Beratung ist kostenlos und anonym. Die Antwort eines ehrenamtlichen Seelsorgers, der bei Bedarf auch über längere Zeit Ansprechpartner bleibt, kommt innerhalb von 72 Stunden.

 

„Die dunkle Jahreszeit verstärkt manchmal Gefühle von Einsamkeit und Ängsten. Deshalb haben wir momentan mehr Ratsuchende, sowohl telefonisch als auch per Mail. Wir suchen aktuell auch wieder neue Ehrenamtliche für unser Team und freuen uns über jeden, der zu uns kommt. Es ist ein ganz besonderes Ehrenamt mit viel Verantwortung und persönlichem Entwicklungspotential.“

Die neue Ausbildungsgruppe soll im Februar starten. Um besser planen zu können, können sich Interessierte ab sofort bei Tina Schwefer melden, es sind noch Plätze frei. Angesprochen sind Menschen ab 25 Jahren, die Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen, eine gute Selbstwahrnehmung und Interesse an psychosozialen Themen mitbringen. Einsatzort ist die TelefonSeelsorge Hochsauerland in Meschede.

Die Teilnehmer lernen in der umfangreichen Ausbildung, die 120 Stunden umfasst, Gesprächsführung gepaart mit Selbsterfahrung, Umgang mit aktuellen Themen, Möglichkeiten der Krisenintervention und Suizidprävention. Eine berufliche Vorbildung ist für die Teilnahme nicht erforderlich, der flüssige Umgang mit Sprache jedoch Voraussetzung. Für die Ehrenamtlichen bietet die TelefonSeelsorge regelmäßig Fortbildungen, den Erfahrungsaustausch im Team und Supervisionen an.

 

Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es
E-Mail Telefonseelsorge-HSK@diakonie-ruhr-hellweg.de

und gerne auch in einem Beratungsgespräch telefonisch unter 02921 / 3620-140.

Foto (drh): Neues Angebot bei der TelefonSeelsorge Hochsauerland. Das Team rund um Leitung Tina Schwefer ist nun auch per E-Mail für Menschen in Not da.

05.11.2025

WEPA, TRILUX und VELTINS spenden 1.500 Euro für Beratungsstelle der Diakonie

Großzügige Spende kommt wohnungslosen Frauen zugute

 

„Wir sind sehr dankbar für diese ganz besondere Spende. Dass sich gleich drei Unternehmen hier aus der Region zusammenschließen, um uns zu unterstützen, ist ein tolles Zeichen der Solidarität und Mitmenschlichkeit. Vielen Dank an alle, die beim Thema Wohnungslosigkeit nicht wegsehen. Was viele nicht wissen: Auch immer mehr Frauen sind von Obdachlosigkeit betroffen und sie werden immer jünger. Wir können das Geld gut gebrauchen und es kommt eins zu eins bei unseren Klientinnen an.“ Lisa See, Leiterin der Beratungsstelle für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten der Diakonie Ruhr-Hellweg in Arnsberg, zeigte sich bei der Spendenübergabe gerührt.

 

Das Geld für die Spende ist bei einer Charity-Radtour rund um den Sorpesee gesammelt worden. 25 Frauen aus allen drei Unternehmen haben an der Radtour teilgenommen, sich ausgetauscht und vernetzt. Initiatorinnen der unternehmensübergreifenden Netzwerkaktion waren die Gründerinnen des WEPA Woman Circle, Nina Guschall und Laura Grabowski.

 

Für jede Teilnehmerin spendeten die Unternehmen gemeinsam 60 Euro, dieses Geld wurde nun bei der Spendenübergabe überreicht. Besonders bewegend waren die Eindrücke, die bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Diakonie gewonnen werden konnten. In der Beratungsstelle der Diakonie am Bahnhof in Arnsberg können sich obdachlose Menschen oder Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind, vielfältige Unterstützung und Beratung holen. Jeden Donnerstag gibt es für Bedürftige ein kostenloses Mittagessen, Frühstück gibt es jeden Tag gegen einen symbolischen Betrag. Beide Angebote werden hauptsächlich über Spenden finanziert.

Foto (drh): Spendenübergabe bei der Diakonie in Arnsberg (von links nach rechts): Ingmar Lohmann, Vorsitzender der WEPA-Stiftung, Laura Grabowski (WEPA), Lisa See (Diakonie Ruhr-Hellweg), Julia Eckey (TRILUX), Julia Klose (Brauerei C. & A. VELTINS) und Nina Guschall (WEPA)

16.11. - 06.12.2025

Adventssammlung von Diakonie und Caritas in den Startlöchern mit neuem Motto, neuer Homepage und einer nun digitalen Sammlung

 

„Füreinander. Für hier. Hilfe direkt um die Ecke.“
Das ist das neue Motto der gemeinsamen Spendenaktion von Diakonie und Caritas in Nordrhein-Westfalen. Zum Start der diesjährigen Adventssammlung im Zeitraum vom 16.11. - 06.12.2025 erscheint die Sammlung in neuer Aufmachung. https://fuereinanderhier.org/

 

„Die Adventssammlung von Diakonie und Caritas ist 75 Jahre alt und mit fast 7.000 engagierten Sammlerinnen und Sammlern allein in Nordrhein-Westfalen eine der erfolgreichsten ökumenischen Fundraising-Aktionen. Gefördert werden mit den gesammelten Spenden ganz unterschiedliche soziale Projekte: zum Beispiel Trauergruppen wie „Sommerland“ in Soest, Hausaufgabenhilfe und Vesperkirchen, Wärmehilfen, Beratung für zugewanderte Menschen oder Reparatur-Cafés. Ganz wichtig ist: Die Hilfe kommt immer Menschen vor Ort zugute. Bisher haben wir in den Gemeinden vor allem Haustürsammlungen gemacht. Jetzt wurde es Zeit für ein neues Kapitel.“

Bedeutet konkret: Die Sammlung wird digital und hat einen neuen, zeitgemäßen Online-Auftritt bekommen. Zentral von den Landesverbänden organisiert, werden die lokalen Einrichtungen und Kirchengemeinden eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Auf der neuen Website finden sie umfangreiches Material, von Plakaten und Vorlagen für Gemeindebriefe über Firmenanschreiben und Social Media-Entwürfe bis hin zu den beliebten Dankeskarten. Dieses niedrigschwellige Angebot soll möglichst viele Menschen motivieren, mitzumachen.

In die Neugestaltung der Homepage war auch die Diakonie Ruhr-Hellweg aktiv eingebunden. Im Kirchenkreis Unna wurde eine ehrenamtliche Sammlerin in Methler porträtiert. Auch die Flüchtlingsberatung der Diakonie in Bergkamen, die schon Spendengelder erhalten hat, wurde vorgestellt. Beide Porträts sind auf der neuen Homepage zu finden.

Neben der traditionellen Spendensammlung per Überweisungsträger oder Bargeldspende kann über die neue Internetseite auch online gespendet werden. Eine innovative Neuerung bietet die Diakonie RWL zusätzlich mit einer Spenden-App. Damit kann bargeldlos, anonym und sicher für diakonische Zwecke gespendet werden. Spenderinnen und Spender wählen auf dem Handy der Ehrenamtlichen einen Betrag aus und bestätigen die Spende einfach durch Auflegen einer EC- oder Kreditkarte oder mit der Bezahlfunktion via Smartphone (Tap to Pay). Innerhalb von Sekunden ist die Spende sicher und zuverlässig getätigt – ohne, dass mit Bargeld hantiert werden muss.

Aus Anlass des Neustarts der Spendenaktion bietet die Diakonie RWL zudem noch eine Spendenverdoppelung an. „Jeden Euro, der digital über die Website oder die App gespendet wird, werden wir verdoppeln bis zu maximal 100.000 Euro“, sagt Pfarrer Christian Heine-Göttelmann, theologischer Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL. Diese Spenden fließen in den „Füreinander. Für hier.“-Fonds der Diakonie. Somit wolle man den Anreiz, digital zu spenden, erhöhen. Heine-Göttelmann: „Wenn wir dieses Ziel erreichen, haben wir im kommenden Jahr einen gut gefüllten Sozial-Fonds, aus dem Kirchengemeinden oder Trägereinrichtungen für ihre sozialen Projekte vor Ort schöpfen können.“

Fragen zu den Sammlungen beantwortet Udo Sedlaczek, Fundraiser der Diakonie Ruhr-Hellwegdo gerne unter der Telefonnummer 02931/78633-35 oder per Mail usedlaczek@diakonie-ruhr-hellweg.de

 

https://www.diakonie-ruhr-hellweg.de/

09.10.2025

Diakonie Ruhr-Hellweg bietet neuen Ausbildungskurs bei der TelefonSeelsorge an

Im neuen Jahr fit werden fürs Ehrenamt

 

Eine Aufgabe mit großer Wirkung, ganz nah bei den Menschen und mit intensiver Ausbildung: Das ist das Ehrenamt bei der TelefonSeelsorge Hochsauerland der Diakonie Ruhr-Hellweg. Ab März nächsten Jahres ist eine neue Ausbildungsgruppe geplant, Anmeldungen sind ab sofort möglich, noch sind Plätze frei. Angesprochen sind Menschen ab 25 Jahren, die Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen, eine gute Selbstwahrnehmung und Interesse an psychosozialen Themen mitbringen. Einsatzort ist die TelefonSeelsorge Hochsauerland in Meschede.

Wer bei der 0800-111 0 111 anruft? „Alle. Wirklich alle. Frauen, Männer von 20 bis 80 Jahren aus dem ganzen Sauerland und noch weiter. Sie sind verzweifelt, wütend, haben Existenzsorgen, Eheprobleme und auch Suizidgedanken. Wir versuchen, die Menschen in dieser extremen Situation aufzufangen: ein Anker zu sein“, erklärt Tina Schwefer, Leiterin der TelefonSeelsorge. „Es ist ein ganz besonderes Ehrenamt mit viel Verantwortung und persönlichem Entwicklungspotential.“

In der umfangreichen Ausbildung, die 120 Stunden umfasst, lernen die Teilnehmenden unter anderem, wie sie ein Gespräch mit einem Ratsuchenden führen können, beschäftigen sich mit Möglichkeiten der Krisenintervention und vielem mehr. Eine berufliche Vorbildung ist für die Teilnahme nicht erforderlich, der flüssige Umgang mit Sprache jedoch Voraussetzung. Für die Ehrenamtlichen bietet die TelefonSeelsorge regelmäßig Fortbildungen, den Erfahrungsaustausch im Team und Supervisionen an.

Es seien oft sehr schwierige Themen, die die Anrufer mitbrächten, so Schwefer weiter. Am anderen Ende der Leitung braucht es deshalb viel Empathie, Wertschätzung und Professionalität. Die rund einjährige Ausbildung umfasst Selbsterfahrung, Gesprächsführung und Krisenintervention, stets gepaart mit viel Austausch, Übungen und Spaß. Danach sind die Ehrenamtlichen zwölf Stunden im Monat im Einsatz. 

 

Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es per E-Mail Telefonseelsorge-HSK@diakonie-ruhr-hellweg.de und gerne auch in einem Beratungsgespräch telefonisch unter (0 29 21) 36 20-140

 

www.diakonie-ruhr-hellweg.de

10.09.2025

„Wollknäuelenten“ verschenken Selbstgestricktes an wohnungslose Menschen

Diakonie sucht weitere Spenden für die kalte Jahreszeit

 

Die Temperaturen sinken, der Herbst steht vor der Tür und damit steigt in der Beratungsstelle für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten der Diakonie Ruhr-Hellweg der Bedarf an warmen Wintersachen. „Zu uns kommen täglich Menschen ohne festen Wohnsitz. Sie versorgen sich bei uns mit Essen und Getränken, aber auch mit Kleidung und Co. Aktuell benötigen wir vor allem warme und wetterfeste Winterkleidung, Schuhe und Thermounterwäsche. Viele unserer Klientinnen und Klienten haben keine angemessene Kleidung für den Winter und benötigen diese dringend. Auch warme Schlafsäcke für diejenigen, die draußen schlafen, nehmen wir gerne an. Die Spenden werden eins zu eins weitergegeben“, erklärt Lisa See, Leiterin der Diakonie-Beratungsstelle in Arnsberg hinter dem Bahnhof.

 

Eine erste Spende für die kalte Jahreszeit gab es jetzt, rund um den Tag der Wohnungslosen am 11. September, schon von den Arnsberger „Wollknäuelenten“. Die „Wollknäuelenten“ sind eine Gemeinschaft von Frauen aus Bruchhausen unter dem Dach der Kolpingfamilie. Sie treffen sich jeden Montag im Pfarrhaus in Bruchhausen und stricken. Lisa See: „Sie sind im letzten Jahr auf uns aufmerksam geworden und haben begonnen, uns sowohl Geld als auch Schals, Mützen und Socken zu spenden, die sie selbst gestrickt haben. Sie wollen ihren Teil dazu beitragen, das Leid einzelner zu mildern. Wir bedanken uns sehr für einen neuen Schwung an warmen und schönen Strickwaren.“

 

Das Team der Beratungsstelle freut sich über jede Spende von Privatpersonen oder Unternehmen. Die Spenden können ganz unbürokratisch von montags bis freitags von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr in der Beratungsstelle der Diakonie Ruhr-Hellweg (Zu den Werkstätten 15 in Arnsberg - direkt hinter dem Bahnhof) abgegeben werden. Nach telefonischer Rücksprache sind auch andere Zeiten möglich: 02931 939 858 10.

Foto (drh) : Freuen sich über die Spenden der „Wollknäuelenten“: (von links) Lisa See, Julia Nunes und Tanja Wahle von der Diakonie Ruhr-Hellweg in Arnsberg

11.06.2025

Diakonie sucht Spenden für wohnungslose Menschen

Wer stellt Hygieneartikel und Sonnenschutz bereit

 

Die Temperaturen steigen, der Sommer steht vor der Tür und damit steigt in der Beratungsstelle für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten der Diakonie Ruhr-Hellweg der Bedarf an Hygieneartikeln.
„Zu uns kommen täglich Menschen ohne festen Wohnsitz. Sie versorgen sich bei uns mit Essen und Getränken, aber auch mit Hygieneartikeln. Aktuell benötigen wir vor allem Sonnencreme, Deo, Duschgel und Mützen als Sonnenschutz. Viele unserer Klienten leben fast das ganze Jahr draußen, sie sind der Sonne und dem warmen Wetter den ganzen Tag ausgesetzt. Die Hygienespenden sind deshalb gerade jetzt sehr gefragt und kommen eins zu eins bei den Klientinnen und Klienten an“, erklärt Lisa See, Leiterin der Diakonie-Beratungsstelle in Arnsberg hinter dem Bahnhof.

 

Ebenso dringend werden Menstruationsartikel wie Binden oder Tampons als Spende benötigt. Rund 40 Prozent aller Obdachlosen in Arnsberg sind Frauen, die meisten sind jünger als 50. Die Tendenz ist seit Jahren steigend. „Obdachlose Frauen werden oft übersehen und über das Thema Menstruation wird zu wenig gesprochen. Die Frauen versorgen sich bei uns mit Menstruationsartikeln, aber hier spüren wir stark die gestiegenen Preise“, so Lisa See weiter. „Um Geld zu sparen oder aus Scham bei uns zu fragen, benutzten die Frauen häufig viel zu lange Binden oder Tampons und das kann zu gefährlichen Krankheiten führen. Das wollen wir ändern! Auch nachhaltigere Alternativen wie Periodenunterwäsche oder Menstruationstassen stellen für uns in der Anschaffung eine finanzielle Herausforderung dar. Um eine adäquate Versorgung der Frauen sicherzustellen und die sogenannte Periodenarmut zu bekämpfen, möchten wir gerne bei Bedarf kostenfreie Hygieneartikel anbieten und sind hierfür auf Spenden angewiesen.“

 

Das Team der Beratungsstelle freut sich über jede Spende von Privatpersonen oder Unternehmen. Die Spenden können ganz unbürokratisch von montags bis freitags von 08.30 bis 12.30 Uhr in der Beratungsstelle der Diakonie Ruhr-Hellweg (Zu den Werkstätten 15 in Arnsberg - direkt hinter dem Bahnhof) abgegeben werden. Nach telefonischer Rücksprache sind auch andere Zeiten möglich: 02931 939 858 10

 

www.diakonie-ruhr-hellweg.de

24.04.2025

Lionsclub Meschede spendet an den Förderverein der TelefonSeelsorge Hochsauerland

Solidarität und Unterstützung für die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter

 

Wenn nichts mehr geht, wenn man einsam oder verzweifelt ist, wenn man sonst niemanden hat, dem man sich anvertrauen kann, dann ist die kostenfreie Telefonnummer 0800 – 111 0 111 oft ein Rettungsanker in höchster Not. Es ist die kostenfreie Nummer der TelefonSeelsorge Hochsauerland der Diakonie Ruhr-Hellweg. Pro Jahr rufen aus der Region rund 5.000 Menschen an. Getragen wird die so wichtige Arbeit der TelefonSeelsorge vor allem durch Ehrenamtliche, und diese können sich über eine große Unterstützung freuen. Der Förderverein der TelefonSeelsorge Hochsauerland hat nun eine großzügige Spende über 2.000 Euro vom Lions Club Meschede erhalten. Das Geld soll vor allem der qualifizierten Aus- und Fortbildung der aktuell rund 45 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen zugutekommen.

 

Michael Richter, Präsident des Lions Clubs Meschede, überreichte den Spendenscheck nun der Vorsitzenden des Fördervereins, Elke Ewers und der hauptamtlichen Leiterin der TelefonSeelsorge, Tina Schwefer. „Mit der großzügigen Spende des Lions-Club können wir die Qualifizierungsarbeit in diesem Jahr fortführen, und wir bedanken uns ganz herzlich bei den Mitgliedern des Lions Club Meschede für ihre Spende und ihr Engagement. Zusammen können wir ein starkes Netz der Unterstützung für alle schaffen, die es benötigen“, so Tina Schwefer und Elke Ewers.

 

Die TelefonSeelsorge Hochsauerland leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur mentalen Gesundheit und ist für viele Menschen in Krisen- und Notlagen eine wichtige Anlaufstelle. Anonym, rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche werden kostenlos die Gespräche entgegengenommen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen nehmen die Ratsuchenden ernst, stehen ihnen im Krisenfall bei und versuchen, Sichtweisen zu verändern und Lösungen zu finden.

 

Dieser qualifizierte Dienst erfordert eine intensive Ausbildung und fortlaufende Begleitung durch Supervision und Fortbildung. Der Förderverein der TelefonSeelsorge sorgt mit dafür, dass die Ehrenamtlichen am Telefon qualifizierte Arbeit leisten können, indem er sich an den Aus-, Fort- und Weiterbildungskosten beteiligt. Dafür ist der Verein neben den Mitgliedsbeiträgen auf Spenden wie die des Lions Clubs angewiesen.

 

Foto (drh)  Michael Richter, Präsident des Lions Clubs Meschede, überreichte die Spende an die Leiterin der TelefonSeelsorge Hochsauerland, Tina Schwefer (rechts) und Elke Ewers vom Förderverein der TelefonSeelsorge (links).

04.04.2025

Kreativer Nachmittag in der Diakonie

Teilnehmer erleben kostenfreien Filzworkshop

 

Die Kontakt- und Beratungsstelle der Diakonie Ruhr-Hellweg für psychisch Erkrankte und Angehörige hat erneut einen Filzworkshop in ihren Räumlichkeiten in der Weststraße 50 in Schmallenberg angeboten. Unter der Leitung von Heike Fritz, die in Brilon ihre Filzwerkstatt
„Auf dem schönen Felde“ hat, wurden aus verschiedensten Wollsorten ausgewählte Objekte gefilzt. Dabei standen nicht nur die kreative Arbeit, sondern auch der persönliche Austausch der Teilnehmenden im Vordergrund. Das Projekt wurde durch Spendengelder finanziert und konnte kostenfrei angeboten werden.

 

Die Kontakt- und Beratungsstelle der Diakonie in Schmallenberg berät und unterstützt Menschen mit einer psychischen Erkrankung und deren Angehörige. Neben einem Gesprächskreis und einer Selbsthilfegruppe gibt es auch eine Walking-Gruppe oder das Kreativ-Café.

Ein persönlicher Gesprächstermin ist nach Absprache unter der Telefonnummer: 0151 16314596 oder
E-Mail an chilmers@diakonie-ruhr-hellweg.de möglich.

Die verschiedenen Gruppenangebote werden unter

www.diakonie-ruhr-hellweg.de veröffentlicht.

 

Foto: drh  Tolle Ergebnisse beim Filzworkshop in Schmallenberg