Nuttlar

Nuttlar im Winter

Nuttlar hat 1533 Einwohner, davon sind 120 evangelisch (Stand: Anfang 2017)
Seit dem 1. Januar 1975 gehört Nuttlar zur Gemeinde Bestwig. „Nuttlar wurde anno 1072 erstmals urkundlich erwähnt, ist damit eine der ältesten noch existierenden Siedlungen auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Bestwig. Bekannt wurde die Ortschaft durch ihre ehemalige Kornbrennerei (Schneider-Korn) und als Schieferdorf. Unter- und Übertagebau von Schiefer drückten dem Ortsbild ihren Stempel auf. Auch wenn der Abbau im Jahr 1985 eingestellt wurde, sind die Relikte in Form der Schieferhalden oder des ehemaligen Betriebsgebäudes noch sichtbar. Mittlerweile besteht die Möglichkeit des Bergwerktauchens im ehemaligen Schieferbergwerk.“
(Quelle: Homepage der Gemeinde Bestwig)

Ortseingang Nuttlar

katholische Kirche

Geboren bin ich, Bastian Sulz, 2003 in Brilon, weil es ja in Nuttlar kein Krankenhaus gibt. Aber aufgewachsen bin ich in Nuttlar. Geschwister habe ich keine, aber Eltern. Mein Vater ist übrigens katholisch und meine Mutter evangelisch.
 
Die kommt nämlich aus Thüringen, wo die meisten evangelisch sind, wenn sie in der Kirche sind. Jetzt gehe ich in den Konfi-Unterricht nach Olsberg, weil es im Moment nur eine Gruppe gibt, die sich in Olsberg trifft. Wir werden von Pastor Mönnig und Pastor Schmäring unterrichtet. Seit den Sommerferien 2015 läuft der Unterricht alle zwei Wochen zwei Stunden. Am 7. Mai 2017 ist die Konfirmation.
In meiner Gruppe bin ich der einzige Nuttlarer. Das ist aber gar nicht schlimm, denn die meisten anderen in der Gruppe sind auch aus jedem Dorf nur einer. Wir sind halt hier etwas verstreut. Aber aus meiner Schule und meinem Reli-Kurs sind noch ein paar Mädchen dabei.
Ich bin gerne evangelisch, weil evangelisch für mich einfach „chilliger“ und lockerer ist. Zum Beispiel die Gottesdienste finde ich gar nicht mal so langweilig. Natürlich ist so ein Gottesdienst kein Elektro-Instrumental-Konzert, aber er ist wenigstens nicht sooo lang. Außerdem habe ich einen Gottesdienst schon einmal selber mitgestaltet und mit meiner Trompete begleitet. Das fand ich gut. Abschließend dazu lässt sich sagen, dass ich den evangelischen Glauben überhaupt gut finde. Ich interessiere mich übrigens sehr für Geschichte, auch für die meines Dorfes. Da freue ich mich jedes Mal, wenn ich wieder neue Geschichten aus erster Hand höre aus der Generation meines verstorbenen Großvaters, also besonders aus der Kriegs- und Nachkriegszeit. Was das Wohnen in Nuttlar angeht: Ich finde es cool, dass ich da wohne, wo man sogar in einem Bergwerk tauchen kann. Das ist schon etwas Besonderes. Alle Leser grüße ich: Gott sei mit euch!

Text und Bilder von Bastian Sulz und Pfr. Dietmar Schorstein

Gemeindebüro und Friedhofsamt

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59939 Olsberg

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