Wulmeringhausen

Weil es in Wulmeringhausen kein Krankenhaus mit Geburtsabteilung gab, wurde ich, Emily Rüther, in Brilon geboren. Aber gewohnt habe ich mein ganzes Leben lang bisher in Wulmeringhausen, früher allerdings auf der „Winterseite“ des Dorfs. Heute wohne ich mit meinem Bruder und meinen Eltern auf der „Sommerseite“ des Negertals mit mehr Sonne.
Im Mai 2017 wurde ich in der Martin-Luther-Kirche in Olsberg von den Pfarrern Frank Mönnig und Dirk Schmäring konfirmiert.
Aus Wulmeringhausen war ich die Einzige. Dadurch, dass ich in der Marienrealschule in Brilon (eine katholische Schule) sehr guten evangelischen Religionsunterricht hatte, wusste ich schon ganz viel vor dem Konfi-Unterricht. Die Bibel und auch viele Lieder waren mir schon vertraut. Manchmal war es dadurch etwas langweilig für mich, gerade wenn es ums Auswendiglernen ging. Zum Beispiel konnte ich ja schon den Psalm 23 und Luthers Morgensegen und eine ganze Reihe von Liedern. Aber manchmal fand ich den Unterricht auch ganz cool, besonders bei bestimmten Aktionen, z. B. beim Wandern zum Borberg, beim Brotbacken in Ramsbeck und bei der Konfi-Freizeit in Bad Berleburg.
Noch cooler als als Konfi mitzufahren war es in diesem Jahr für mich als Teamer dabei zu sein. Bei fast „Einszueinsbetreuung“ hatten wir Teamer ein ganzes Haus für uns. Es war echt schön und eine gute Gemeinschaft. Wir kannten uns ja auch schon länger aus dem Jugendtreff.
Überhaupt der Jugendtreff: Wir treffen uns ein bis zweimal im Monat nach Absprache und machen ganz verschiedene Sachen: Wir planen z.B. die Konfi-Freizeit, wir machen Aktionen wie vor kurzem in Antfeld mit Grillen und Fackeln basteln. Demnächst besuchen wir einen Imker. Außerdem fahren wir zur Gamescom nach Köln, zum Starlight Express nach Bochum und so etwas.
Ich wünsche mir sehr, dass es mit unserem Jugendtreff und überhaupt mit der Jugendarbeit gut weitergeht und dass das noch ausgebaut wird. Ich fand es immer auch ganz toll, wenn ich mit jungen Leuten aus den Nachbargemeinden zusammen war, z.B. bei Weiterbildungen oder Konficamps, und würde gerne noch mehr mit anderen Jugendlichen aus der Region machen.
Was mein Evangelischsein in Wulmeringhausen selbst anbetrifft, kann ich sagen, dass das total unkompliziert ist, obwohl wir zurzeit nur rund sechs evangelische Kinder und Jugendliche im Dorf sind. Heute ist das bei uns kein Problem mehr, manche Evangelische engagieren sich auch sehr in den katholischen Gruppen.

Wulmeringhausen hat 437 Einwohner, davon sind Stand Anfang 2018, 32 evangelisch. Wulmeringhausen ist seit dem 01.01.1975 ein Ortsteil der Stadt Olsberg.
Das Dorf wurde um das Jahr 1312 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1570 sind die St.-Johann-Gruben bei Wulmeringhausen beurkundet. In Wulmeringhausen wurde seit dieser Zeit Blei und Zink abgebaut. Noch heute ist der Ort geprägt von seiner Bergbaugeschichte. So finden sich überall Abraumhalden und Stollenmundlöcher. Der Bergbau wurde bis etwa 1900 betrieben. ...
Mit der Schließung der Gruben in Wulmeringhausen gingen viele Bergarbeiter in die noch im Betrieb befindlichen Gruben nach Ramsbeck, um dort zu arbeiten. Auf dem täglichen Weg zur Arbeit ritzten sie im Elpetal in Buchen einen Kreuzweg. …
Die Haupterwerbszweige sind Tourismus, kleine und mittelständische Betriebe und Landwirtschaft. (Quelle: Wikipedia)

Text und Bilder von Emily Rüther und Pfr. Dietmar Schorstein

Gemeindebüro und Friedhofsamt

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